Zum Start der Sanierung: Wetzlarer Bismarckturm jetzt in 3D

Die lang ersehnte Sanierung des Wetzlarer Bismarckturms beginnt. Der Wetzlarer Henning Plaul bringt den Turm zudem zum digitalen Leben. Wie er das gemacht hat.
Wetzlar. Es tut sich etwas am Wetzlarer Bismarckturm: Lange war die Garbenheimer Warte – seit einem Umbau 1901 als „Bismarckturm“ bekannt – eingezäunt, der marode, mittelalterliche Wachturm immer wieder Thema in den städtischen Gremien. Jetzt wird dort ein Baugerüst gestellt, sprich: Die lang ersehnte Sanierung beginnt. Zuvor hatte sich bereits der Wetzlarer Henning Plaul des Wahrzeichens angenommen – und zwar aus der Luft. Er hat den Bismarckturm mit einer Drohne digital erfasst und anschließend mit einer Software zu einem 3D-Modell verarbeitet.
Zunächst Kuppel und oberen Rundlauf absichern
Bald soll es losgehen mit dem ersten Sanierungsschritt am Wetzlarer Bismarckturm, sagt Thorsten Rohde auf Nachfrage der Redaktion. Er ist Vorsitzender des Fördervereins Kalsmunt. Dieser nimmt sich auch des denkmalgeschützten Bauwerks auf dem Lahnberg an, eine Fördervereinbarung mit der Stadt Wetzlar als Eigentümerin wurde unterschrieben. Der erste Sanierungsschritt am Bismarckturm beinhalte zunächst die Absicherung der Kuppel und des oberen Rundlaufs, so Rohde.
Die Kuppel ist es denn auch, die aktuell das größte Problem am Wetzlarer Wahrzeichen darstellt. Sie hat Risse bekommen, Wasser dringt ein. Die Sanierung soll dies stoppen.
